Dienstag, 18. Mai 2010

palliativmedizin

gestern war ich beim cloony. der hat mich nochmal untersucht, und kam zum schluss das wohl alles wieder ok ist. also geht es weiter mit den chemotabletten. das war so schön mal keine tabletten schlucken zu müssen... naja muss ja sein... also weiter im text.
leider hab ich gestern auch was traurige erfahren... als wir auf george cloony gewartet haben hat uns die mutter von j.-l. er ist schon seid 1 1/2 jahren in behandlung und hat eine knochenmarktransplantation hinter sich. sie hat uns erzählt das er jetzt palliativ behandelt wird. das bedeutet das das ziel nicht mhr die heilung ist, sondern der verbesserung der lebensqualität. die ärzte haben ihr am mittwoch gesagt das j.-l. an seinem krebs sterben wird... aber seine mutter will sich damit nicht abfinden. sie hat uns gesagt, wenn ärzte den eindruck haben es bringt keine chemo usw mehr was, das sie sich dann auch nich mehr wirklich für den patienten interessieren. quasi aufhören zukämpfen. sie will aber versuchen das j.-l. noch weiter behandelt wird.
ich weiß nicht was ich davon halten soll. einerseits ist es aus sicht der mutter total verständlich, das sie nicht aufgeben will.
aber kennt ihr den film beim leben meiner schwester? das muss am ende die mutter den kampf auch aufgeben und das kind stirbt. und ich denke das die ärzte ja eig schon wissen wann nchts mehr zu machen ist. und da ist es doch schöner so viel zeit wie möglich zu hause zuverbringen ,mit der familie usw ,als im kh mit chemo ,op´s usw...
ich denke von außen lässt sich das leicht sagen, ich habe kiene ahnung was ich machen würde....
ich hoffe eigentlich nur das j.-l. noch lange lebt und wenigstens 14 wird...

mich würde interessieren wir ihr dadrüber denkt!
 bb dexa

ps: eigentlich wollte ich heute wieder in die schule... aber ,meine lehrerin hat mama überredt das ich erst nächste woche mittwoch wieder zur schule gehen soll... toll... also lange weile pur zuhause.... ich denke ich mach ne collage... wie spannend-.-

Kommentare:

  1. Ich habe auch den Film "Beim Leben meiner Schwester" gesehen.
    Also klar, für die Familie ist es immer schwer, wenn sie hören, dass ihr Kind sterben wird. Aber ich denke, man sollte auch an das kranke Kind denken. Denn vielleicht ist es besser für den jenigen zu sterben, wegen den schmerzen und so. Und vielleicht möchte derjenige das auch.
    So wie die in dem Film. Die wollte ja auch sterben..

    lg ;)

    Ps.: Was machst du denn für eine Collage ? ;)

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  2. Ich hab den Film im TV gesehen. Für mich persönlich würde ich so entscheiden, daß ich ohne Schmerzen, aber auch ohne Kampf und Qual und ohne Verlängerung gehen darf, wenn es dann sein muß. Aber für meine Angehörigen würde ich den Kampf wollen bis zur letzten Möglichkeit, Hoffnung und Sekunde.

    LG Hannelore

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